Ende 2005 wertete ein US-Bundesstaatsgericht die Lehre des Intelligent Design, eine zeitgeistige Schwester des biblischen Kreationismus, als religiöse Argumentation. Doch inzwischen arbeiten christlich-konservative Vertreter an einem Nachfolge-Modell.

 

Am 20.12.2005 sprach Richter John Jones vom Landesgericht Pennsylvania ein bedeutendes Gerichtsurteil. In dem 139 Seiten umfassenden Text bezeichnete Jones die Lehre des Intelligent Design (ID) offen als christlich-religiöse Meinung. Das Urteil bedingte eine momentane Zäsur in der Jahrhunderte dauernden Auseinandersetzung zwischen den Religionen und der Wissenschaft. Vor allem in den USA entzündet sich dieser Konflikt immer wieder am Widerspruch zwischen Evolutionstheorie und christlichem Schöpfungsmythos.

Der folgende Artikel beschreibt die aktuelle politische und gesellschaftliche
Dimension von Intelligent Design.

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Dieser Artikel wurde im Skeptiker 19, 4/06, 136-140 veröffentlicht